Hinweise für die Abfuhr von Schmutzwasser aus abflusslosen Sammelgruben

23.11.2020

Mit installierter Saugleitung Abfuhr vereinfachen und zusätzliche Kosten vermeiden

Im Verbandsgebiet des Trink- und Abwasserzweckverbandes Burg (Spreewald) wird das Schmutzwasser aus abflusslosen Sammelgruben in der verbandseigenen Kläranlage in Werben gereinigt. Die Abfuhr erfolgt mit dem Entsorgungsfahrzeug. Um die Entsorgung der Fäkalien realisieren zu können, müssen die entsprechenden Grundstücke betreten und befahren werden. Darüber hinaus ist bei der Entsorgung häufig die Verlegung von Schlauchlängen notwendig.

Seit dem Jahr 2018 wird für die Verlegung von sogenannten Schlauchmehrlängen – also wenn bei der Entsorgung ein Schlauch zum Abpumpen der Fäkalien benötigt wird, welcher länger als 15 m ist – eine Gebühr in Höhe von 16,66 € pro angefangener 5-Meter-Schlauchlänge erhoben (vgl. § 3 Abs. 4 a) Fäkaliengebührensatzung des TAZ Burg (Spreewald)).

Die Verlegung von Schlauchmehrlängen kann unter anderem vermieden werden, indem an der Grundstücksgrenze ein Saugstutzen installiert wird, welcher über eine Saugleitung mit der Grube verbunden ist. Durch die Installation einer Saugleitung mit dazugehörigem Saugstutzen kann die Leerung der abflusslosen Sammelgrube von der Grundstücksgrenze aus erfolgen. Somit muss das Grundstück bei der Entleerung nicht mehr befahren werden. Es können keine Verunreinigungen auf dem Grundstück durch die Verlegung von Schlauchlängen entstehen, Beschädigungen an Zäunen, Rasen- oder Pflasterflächen werden ausgeschlossen und es werden keine zusätzlichen Gebühren für die Verlegung von Schlauchmehrlängen erhoben.

Die Saugleitungen können unter- oder oberirdisch verlegt werden. Der Saugstutzen sollte direkt an der Grundstücksgrenze in ca. 0,40 m Höhe frei zugänglich und gut sichtbar installiert werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich gern an den TAZ Burg (Spreewald) oder Ihr Wartungsunternehmen.

Skizze eines Saugstutzens

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