Kläranlage arbeitet stabil

01.02.2018

Kapazität liegt bei 12 000 Einwohnerwerten

Die Kläranlage des TAZ Trink- und Abwasserzweckverbandes Burg (Spreewald) wurde 1993/94 gebaut. Sie verfügt über eine Kapazität von 12 000 Einwohnerwerten und arbeitet – in Abhängigkeit vieler verschiedener Faktoren – stabil an der Auslastungsgrenze. Alle behördlich geforderten Überwachungswerte werden eingehalten. Das heißt, die im Verbandsgebiet anfallenden häuslichen und gewerblichen Abwassermengen werden umweltgerecht behandelt.

Zusätzliche Anschlüsse an die Kläranlage sind jedoch immer dahingehend zu prüfen, welche Auswirkungen sie auf deren Reinigungsleistung haben könnten. Das hängt beispielsweise von der Beschaffenheit des ankommenden Abwassers ab. Wie stark ist es belastet? Welche Nährstoffe werden in welcher Menge eingeleitet? Entscheidend sind hierbei Kohlenstoff, Phosphor oder Stickstoff, die im Belegungsbecken von Mikroorganismen im Belebtschlamm verzehrt oder gebunden werden.

Gleichermaßen müssen hydraulische Aspekte herangezogen werden, um die Reinigungskapazität der Kläranlage bewerten zu können. Wie gut setzt sich der Schlamm in der Nachklärung beispielsweise am Beckenboden ab? Getrennt vom Schlamm kann das gereinigte Abwasser am Ablauf der Kläranlage wieder in den Wasserkreislauf übergehen.

Bereits bei der Auslegung der Burger Kläranlage ist eine Sicherheit eingeplant worden. Das bedeutet, sie arbeitet auch an der Grenze ihrer Belastbarkeit zuverlässig und reinigt das Abwasser umweltgerecht. 

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